Termine
Mittwoch, 29. Februar 2012
Mitgliederversammlung der GLH
Anbau, Alte Turnhalle Großsachsen, 20 Uhr
14.01.2012
Jahreshauptversammlung der GLH am 26. Januar 2012
Egon Müller soll neuer Sprecher der Grünen Liste Hirschberg werden
Letztes Jahr wurde der Wechsel an der Spitze der Grünen Liste Hirschberg (GLH) noch aufgeschoben. In diesem Jahr soll es nun soweit sein. Im Januar 2011 hatte sich GLH-Sprecher Arndt Weidler bei der Mitgliederversammlung, entgegen seiner ursprünglichen Ankündigung, dann doch bereit erklärt, die Funktion des Sprechers ein weiteres Jahr zu übernehmen. Er begründete seinen Rücktritt vom Rücktritt damals unter anderem mit der bevorstehenden Landtagswahl. Weidler war damit insgesamt sieben Jahre lang Sprecher der Hirschberger Wählergemeinschaft. Nun stellt sich bei der Jahreshauptversammlung der Grünen Liste am Donnerstag den 26. Januar der Großsachsener Egon Müller den Mitgliedern zur Wahl.
Der 59 jährige Informatiker Müller ist seit fünf Jahren Mitglied der GLH, kandidierte bei der letzten Kommunalwahl auf der Großsachsener Liste der Grünen für den Hirschberger Gemeinderat und berät dort seit Sommer 2009 deren Fraktion als sachkundiger Bürger im Ausschuss für Technik und Umwelt. Egon Müller, der auch im BUND und im Verkehrsclub Deutschland (VCD) aktiv ist, nennt seine fachlichen Schwerpunkte Naturschutz, Ortsentwicklung und insbesondere Verkehr.
Die weiteren Vorstandsmitglieder Renate Rothe, Jürgen Glökler, sowie Beisitzer Rembert Boese und Kassiererin Brigitte Bohr stehen nicht zur Wahl, da sie erst im vergangenen Januar für zwei Jahre wiedergewählt worden waren. Dagegen muss der zweite Beisitzerposten im Vorstand, den bislang Müller inne hatte, bei der nun anstehenden Mitgliederversammlung neu besetzt werden. Hierfür kandidiert die Leutershausener Musikpädagogin Andrea Müller-Bischoff.
Neben Neuwahl des Sprechers stehen die Berichte des Vorstands sowie der Kassiererin für 2011 und die Entlastung auf der Tagesordnung. Weitere Themen sind die anstehenden Haushaltsberatungen, die in Hirschberg diesmal erst im März abgeschlossen sein werden und die Vorstellung des neuen GLH-Gemeinderates Thomas Herdner. Dieser rückte zum 17. Januar für die aus dem Rat ausgeschiedene Birgit Knoblauch in den Gemeinderat nach.
Daneben beschäftigen die Mitglieder aber auch Verkehrsthemen, wie der erneut aufgeschobene S-Bahn-Ausbau entlang der Bergstraße in Richtung Darmstadt und die allgemeine Verkehrssituation für Anwohner, Radfahrer und Fußgänger in Hirschberg. Ebenso werden sie bei der Gestaltung von Aktionen und der Festlegung von Terminen für das Jahr 2012 zu Wort kommen.
Wie immer sind interessierte Bürgerinnen und Bürger bei der Grünen Liste herzlich willkommen. Die Veranstaltung findet in der Alten Villa, in der Bahnhofsstraße in Leutershausen statt und beginnt um 20 Uhr.
24.11.2011
Volksabstimmung am Sonntag, 27.11.2011

JA stimmen – oben bleiben!
Aufgerufen sind rund 7,5 Millionen Baden-Württemberger: Zur ersten Volksabstimmung über ein Landesgesetz – und damit auch darüber zu entscheiden, ob das Land sich weiterhin an der Finanzierung des unterirdischen Bahnhofs in Stuttgart beteiligen muss oder aus dem Projekt endlich aussteigen darf. JA lautet die Antwort, für die sich auch die GLH gemeinsam mit dem Bergsträßer Bündnis JA zum Ausstieg aus S21 in den letzten Wochen stark gemacht hat (morgen, am Samstagvormittag übrigens noch mal aktiv an beiden EDEKA-Märkten in Hirschberg). Für die ganz Unentschlossenen gibt es Informationen (-> bei Youtube), erhellende Erkenntnisse (-> Bericht aus dem ZDF-Magzin FRONTAL 21 am vergangenen Dienstag) und humorige Motivationshilfen (->compact-Trailer zur Volksabstimmung auf der GLH-Seite) im Netz.
01.11.2011
Am Montag 7. November 2011 in Weinheim

- Boris Palmer (Quelle: Wikipedia)
Boris Palmer – Jetzt entscheidet das Volk über Stuttgart 21
Boris Palmer, einer der prominentesten Köpfe der landesweiten Bürgerbewegung gegen "Stuttgart 21"(S21) ist am kommenden Montag auf Einladung des Landtagsabgeordneten Uli Sckerl in Weinheim zu Gast. Er spricht bei einer Veranstaltung des Bergsträßer Bündnisses "Ja zum Ausstieg" und wirbt für die Beendigung der finanziellen Beteiligung des Landes an dem umstrittenen Bahnhofsprojekt und für ein "Ja" bei der Volksabstimmung am 27.11. Der Tübinger Oberbürgermeister war u.a. der Wortführer der S21-Gegner bei der Schlichtung unter der Leitung von Heiner Geißler und hat sich einem Millionenpublikum als schlagfertiger Bahnexperte präsentiert. In Weinheim will er darlegen, warum S21 gestoppt und stattdessen ein moderner Bahnverkehr in die Fläche gebracht werden muss.
Nachberichte in den Weinheimer Nachrichten und in der Rhein-Neckar-Zeitung vom 9.11.2011 (jeweils als pdf)
17.09.2011
Halbzeitkritik
Öffentliche Mitgliederversammlung am 27. Oktober mit Bürgermeister Just
Acht volle Jahre dauert die gewählte Amtszeit eines Bürgermeisters in Baden-Württemberg. Vier Jahre harte Verwaltungsarbeit und launiges Repräsentieren, einen Umzug in „seine“ Gemeinde sowie den Zuzug mindestens einer Neubürgerin hat Bürgermeister Manuel Just bereits hinter sich gebracht. Zu Letzterem gratuliert ihm die GLH uneingeschränkt. Alles andere wird die Grüne Liste Hirschberg gewohnt kritisch bei einem Termin mit Manuel Just hinterfragen.
Die grüne Wählergemeinschaft hat Bürgermeister Just nach der Hälfte seiner Amtszeit zum gemeinsamen Gespräch eingeladen. Am Donnerstag den 27. Oktober, um 20 Uhr findet im Anbau der Alten Turnhalle in Großsachsen eine öffentliche Mitgliederversammlung der GLH mit dem Bürgermeister, der seit 2007 im Amt ist, statt. Die Mitglieder der GLH aber natürlich auch alle interessierten BürgerInnen Hirschbergs sind herzlich eingeladen, ihre Fragen, Anregungen und Kritikpunkte zu kommunalpolitischen Themen einzubringen und zur Diskussion zu stellen.
23.07.2011
Klausur am 15. Oktober
Mitgliederversammlung der GLH beschließt Planungskonferenz im Herbst
Die Grüne Liste hat auf ihrer letzten Mitgliederversammlung unter anderem beschlossen am Samstag, den 15. Oktober 2011 eine Planungskonferenz zu verschiedenen kommunalpolitischen Themen zu Veranstalten. Die Mitglieder der Hirschberger Grünen wollen dort in verschiedenen Arbeitsgruppen sowohl aktuelle Themen diskutieren und Standpunkte erarbeiten als auch ihre lokalpolitische Agenda der kommenden Zeit justieren.
Vorgeschlagen wurden bislang die Themenbereiche:
1. Umwidmung frei werdender Flächen in Hirschberg - "zukunftsfähige" Entwicklung der Ortskerne (auch Senioren, KITAs, Bildung, Nahversorgung),
2. Situation des Einzelhandels in Großsachsen - Konzepte gegen das Geschäftesterben in der Breitgasse bzw. gegen den Umzug der Dorfmitte in den Sterzwinkel;
3. Energiekonzept für Hirschberg - Ziel: Hirschberger Strom, Wärme und Wasser;
4. Verkehr: Nahverkehr vor Individualverkehr - weiterer Ausbau der S-Bahn, Verzicht auf Umgehungsstraßen, sichere Fuß- und Fahrradwege;
5. Bürgerbeteiligung und Transparenz: Bürgerhaushalt, Sitzungskultur im Gemeinderat, Missverhältnis öffentl./nichtöffentl. Behandlung von TOPs
Bericht von der Veranstaltung am 26. Mai
Der Wechsel beginnt – Uli Sckerl im Dialog mit Hirschberger BürgerInnen
Auf Einladung der Grünen Liste Hirschberg und des Ortsverbandes Bündnis 90/die Grünen fand am 26. Mai 2011 in der Alten Villa ein lebhafter Dialog zwischen dem parlamentarischen Geschäftsführer der Fraktion der Grünen im Baden-Württembergischen Landtag, Uli Sckerl, und interessierten BürgerInnen statt.
In einem kurzen Eingangsreferat stellte Uli Sckerl die wesentlichen Eckpunkte des Regierungsprogrammes von Grünen und SPD dar. Danach stellte er sich den Fragen der Anwesenden. Er wies eingangs darauf hin, dass das Programm sehr ehrgeizig sei und auch Fallstricke enthalte.
1. Bürgerregierung
Er betonte noch einmal und wiederholte dies immer wieder, dass die neue Baden-Württembergische Landesregierung einen neuen Politikstil pflegen möchte: die Anliegen der Bürger sollen gehört und ernst genommen werden. Alle Menschen im Land sollen auf dem neuen Weg mitgenommen werden, auch die Nicht-Grün-Wähler. Auch bei der Besetzung von Ämtern entscheidet nicht allein das Parteibuch, sondern die Qualifikation. Das Wissen der bisher in den Ministerien arbeitenden Menschen muss genutzt werden. Die Regierung will den vielfältigen Wissensschatz der Menschen in Entscheidungen integrieren, bei unüberbrückbar erscheinenden Meinungsverschiedenheiten Mediationsverfahren durchführen. Um unnötige Konflikte zu vermeiden, sollen die Bürger schon frühzeitig und auf Augenhöhe ihre Vorschläge zu einem Projekt vortragen können, Änderungen in der Gemeindeordnung sollen die Durchführung von Bürgerbegehren erleichtern.
2. Ökologisch/ökonomisch/sozialer Wandel
Baden-Württemberg muss endlich aus der Atomenergie aus- und in die Energiewende einsteigen und in diesem Feld aufholen, die Potentiale dazu sind vorhanden. Bis 2020 sollen 50% der Energie aus erneuerbaren Quellen stammen. Auch die Förderung der Energieeffizienz iindividuell und im Bereich der kleineren und großen Betriebe ist notwendig. Die EnBW muss zu einem Dienstleistungskonzern umgebaut werden, der die Energiewende begleitet. Die Kommunen sollen außerdem mehr Gestaltungsfreiheit bei der Konzessionsvergabe erhalten.
Dieser Wechsel wird nicht ohne Konflikte bewerkstelligt werden können, neue Diskussionsprozesse und Interessensausgleichsmaßnahmen sind unvermeidbar.
Baden-Württemberg, als Stammland des Auto- und Maschinenbaus, muss sich in diesem Bereich ökologischer ausrichten. Es gilt, die Arbeitsplätze hier zu sichern, die Arbeitskraft und den Erfindergeist im Land zu halten und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Dies kann geschehen, indem in neue Technologien, Elektromobilität und intelligente Verkehrskonzepte (Vernetzung von Verkehrsmitteln, Verkehrsleitsysteme usw. ) investiert wird. Die Politik kann hier Rahmenbedingungen schaffen für den wirtschaftlichen Wandel und Anreize geben für den Umbau. Dies beinhaltet z.B. auch eine Bank- und Finanzpolitik, die den Mittelstand fördert.
Die neue Regierung möchte bis Anfang Juli, nach einem Kassensturz, die finanzielle Situation des Landes aufzeigen, wobei sich jetzt schon eine strukturelle Deckungs-lücke abzeichnet von 1,5 Milliarden Euro/Jahr.
3. Bildung und Betreuung
Besonderes Anliegen der neuen Regierung sind Bildung und Betreuung, in die viel Geld investiert werden soll. Es ist wichtig, dass die neuen Entwicklungen und Ziele und deren Finanzierung den Bürgern sehr klar erklärt werden, z.B. die Bedingungen, unter denen neue Lehrer ausgebildet und eingestellt werden, die Realisierung der Inklusion, der Umgang mit der Entwicklung der Schülerzahlen und der Pensionierungswelle der Lehrer, die Weiterentwicklung der Schularten und Ausbildungen usw. Auch die Diskussion um die Notwendigkeit der Verbeamtung von Lehrern und die Aufwertung der Erzieherausbildung muss neu geführt werden.
Um die Kommunen beim gesetzlich verankerten Ausbau der Kinderbetreuung zu unterstützen, befindet sich das Land in einer Nach-Finanzierungspflicht. Die Erhöhung der Grunderwerbssteuer um 1,5 % soll die Kommunen entlasten, indem ihnen dieses Geld zweckgebunden für Investitionen in diesem Bereich zur Verfügung steht.
Ganz am Schluss erläuterte Uli Sckerl noch einmal den aktuellen Stand bei den Auseinandersetzungen um Stuttgart 21. Hier besteht nach wie vor eine Diskrepanz zwischen SPD und Grünen. Sollte der Stresstest ergeben, dass der Bahnhofsumbau in der jetzigen Planung nicht die Leistungen erbringen kann, die versprochen werden, möchten die Grünen einen Volksentscheid durchführen, für den die Hürden jedoch in BaWü sehr hoch gesteckt sind. Sie werben für eine Zustimmung für eine Änderung des Quorums von 33% auf 20 % bei allen im Landtag vertretenen Parteien.
Uli Sckerl dankte schließlich allen Anwesenden für Fragen, Kritik und Anregungen und forderte alle zur kritischen Begleitung der Regierungsarbeit auf.
Mai 2011
Grüne im Dialog - der Wechsel beginnt
Der 12. Mai wird als historisches Datum in die Geschichtsbücher eingehen. Mit Winfried Kretschmann wurde erstmals ein Grüner zum Ministerpräsidenten in einem deutschen Bundesland gewählt. Baden-Württemberg wird von heute an von einer grün-roten Landesregierung regiert. Der gemeinsame Koalitionsvertrag kündigt einen „Politikwechsel“ für das Technologieland zwischen Neckar und Bodensee an.
Eines der großen Versprechen des grünen Ministerpräsidenten lautet: Politik auf Augenhöhe mit den Bürgern. Deswegen laden Grüne Liste Hirschberg und der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen am Donnerstag, den 26. Mai unter dem Motto: „Grüne im Dialog: Der Wechsel beginnt“ alle Bürgerinnen und Bürger zu einer Diskussion des grün-roten Koalitionsvertrages mit dem wiedergewählten Landtagsabgeordneten und neuen parlamentarischen Geschäftsführer der grünen Landtagsfraktion, Uli Sckerl, in die Alte Villa nach Leutershausen ein. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr.
Sckerl war in verschiedenen Arbeitsgruppen maßgeblich an den Koalitionsverhandlungen zwischen GRÜNEN und SPD beteiligt. Die Hirschberger Grünen möchten mit dieser Veranstaltung die Bevölkerung aus erster Hand über die künftige Politik für ein neues Baden-Württemberg informieren. Ganz im Sinne der „Politik des Gehörtwerdens“ des neuen baden-württembergischen Ministerpräsidenten haben die Bürgerinnen und Bürger vor Ort die Gelegenheit, mit ihrem Landtagsabgeordneten über die neue Regierungspolitik ins Gespräch zu kommen.
Gleich ob es sich um die Themen „Bessere Bildung für alle“, „Ökologische und soziale Modernisierung der Wirtschaft“, „Maßnahmen für eine sozial gerechte und solidarische Gesellschaft“, eine „Nachhaltige Haushaltspolitik“, um „Formen für mehr Bürgerbeteiligung und Formen direkter Demokratie“ oder um „Stuttgart 21“ handelt, können sie sich rund um den Koalitionsvertrag informieren oder auch und über die geplante Politik der neuen Landesregierung diskutieren. Auch sollen die Auswirkungen grüner Landespolitik für die Kommunen angesprochen werden. Siehe auch www.uli-sckerl.de
Die ursprünglich für diesen Termin vorgesehene Mitgliederversammlung der GLH findet im Juni statt. Der neue Termin wird noch bekannt gegeben.
April 2011

„Water Makes Money” - Film & Gespräch im Olympia-Kino
Über den Kampf zwischen David und Goliath am Beispiel der öffentlichen Wasserversorgung
Die Wasserversorgung ist weltweit noch zu mehr als 80% in öffentlicher Hand. Doch überall, wo finanziell klamme Kommunen nach Entlastung suchen, klopfen die weltgrößten Wasserkonzerne Veolia und Suez an die Tür. Innerhalb der letzten 10 Jahre hat allein Veolia es geschafft, nach eigenen Angaben in 450 deutschen Städten die Wasserversorgung zu übernehmen oder an ihr beteiligt zu werden. Ähnliche Expansionserfolge sind in vielen anderen europäischen Ländern, den USA und nun auch in China zu verzeichnen. Ist das der unaufhaltsame Aufstieg zweier Wassergiganten zur weltweiten Hegemonialmacht einer privatisierten Wasserversorgung?
Der Film „Water Makes Money”
Doch ausgerechnet in ihrem Heimatland Frankreich wird ihnen jetzt der Boden heiß. Anfang 2010 mussten beide Konzerne in ihrem Hauptsitz Paris die Wasserversorgung zähneknirschend an die Stadt übergeben und sich auch aus Rouen zurückziehen. Demnächst folgen andere französische Städte. Warum ein derartiger Gesichtsverlust ausgerechnet in Frankreich, wo sie schon viele Jahrzehnte aktiv sind und noch immer rund 80% der Bevölkerung versorgen? Am Beispiel von Paris, Bordeaux und Toulouse zeigt der Film, wie es dazu kommt – und warum die Menschen zuvor den Privaten so lange vertraut haben. Außerdem zeigt er auf, wie unverfroren die Wasser-Multis ihr Geld verdienen. „Water Makes Money“ macht Mut und gibt Kraft zum Widerstand, weil aus den Fehlern der bereits betroffenen Gemeinden gelernt werden kann.
[weitere Informationen unter: www.watermakesmoney.com]
Olympia-Kino Hölderlinstr. 2 69493 Hirschberg-Leutershausen
Sonntag, 10. April 2011, 11 Uhr
Eintritt: 5,50 Euro (Voranmeldung erbeten unter: foerderkreis@olympia-leutershausen.de)
Die Veranstaltung findet statt in Zusammenarbeit mit BUND, Bündnis 90/Die Grünen, der GLH und anderen Gruppen entlang der Bergstraße – Im Anschluss an den Film besteht die Möglichkeit zu einem Gespräch.
27.02.2011
März 2011
Hirschberger Grüne beleuchten Schienenpläne und Verkehrsprobleme
Der Verkehr prägt in der Doppelgemeinde den Alltag. Für die örtlichen Grünen ist das Anlass, sich am Donnerstag, 3. März 2011, mit dem Stand der Nahverkehrsplanungen zu beschäftigen. Der 2-gleisige Ausbau der OEG sei endlich nach vielen Jahren im Gange. "Wir hören aber seit Jahren die Versprechungen, dass mit der Einführung der S-Bahn und der Schnellbahntrasse Frankfurt-Mannheim alles besser werden soll. Greifbare Ergebnisse sehen wir aber auch nach 15 Jahren Planung nicht", stellt nun der Grünen-Vorsitzende Rembert Boese in seiner Einladung fest.
Bleibt Hirschberg von der S-Bahn abgehängt?
Grund genug, zu einer Diskussion einzuladen. Zumal das Land für die Bestellung des Schienennahverkehrs zuständig ist, und die Landtagswahlen vor der Tür stehen. Die Hirschberger Grünen werden nun kritische Fragen an den Landtagsabgeordneten Uli Sckerl und einen ausgewiesenen unabhängigen Verkehrsfachmann stellen, Michael Löwe vom Fahrtgastverband "Pro Bahn". Dieser Interessensverband setzt sich bundesweit für die Rechte von Fahrgästen ein. Neben den Schienenstrecken sollen aber auch andere Verkehrsthemen zur Sprache kommen. An die interessierte Bevölkerung ergeht herzliche Einladung.
mit Uli Sckerl MdL und Michael Löwe, Fahrgastverband "Pro Bahn"
Donnerstag, 3. März 2011, 20 Uhr, Leutershausen, Alte Villa
01.02.2011
Februar 2011
Mitgliederversammlung Großsachsen am 24.2.
Die nächste Mitgliederversammlung der GLH findet am Donnerstag, den 24. Februar im Sitzungszimmer des Feuerwehrhauses Großsachsen statt. Beginn ist um 20 Uhr. Eingeladen sind nicht nur die Mitglieder der Grünen, sondern wie immer wenn sich die GLH trifft, ebenso herzlich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.
09.01.2011
Januar 2011
Landtagswahlen am 27. März 2011
Bergsträßer Kandidaten/innen zu Gast bei der FWV in Großsachen
Am Montag, den 17. Januar laden die Freien Wähler Hirschberg zu einer Podiumsdiskussion mit vier der Bewerber/innen für den Wahlkreis Neckar/Bergstraße ein. Neben MdL Uli Sckerl für Bündnis90/die Grünen sind die Landtagsabgeordneten Dr. Birgit Arnold (FDP), Gerhard Kleinböck (SPD) sowie der Staatssekretär im Kultusministerium MdL Georg Wacker (CDU) eingeladen. Zwei heiße landespolitische Themen sollen nach Vorstellung der Veranstalter mit den Teilnehmern besonders diskutiert werden, „Stuttgart 21“ und die „Schulpolitik“. Die Veranstaltung findet im Feuerwehrhaus Großsachsen statt und beginnt um 19.30 Uhr.
Uli Sckerl in Leutershausen: „Grün ist gut für die Kommunen“
Am Donnerstag, 20. Januar ist dann der Grüne Landtagsabgeordnete Uli Sckerl erneut zu Gast in Hirschberg. Auf Einladung der Grünen Liste Hirschberg erläutert er die Vorstellungen seiner Fraktion und seines Landesverbands zu einer gerechteren und solidarischeren Aufgaben- und Lastenverteilung zwischen Land und Kommunen. Unter dem Motto „Grün ist gut für die Kommunen“ wird der erfahrene Kommunalpolitiker Sckerl, langjähriger Vorsitzender der Vereinigung der Grün-Alternativen in den Räten (GAR) in Baden-Württemberg, aufzeigen in welchen Bereichen grüne Ideen die Gemeinden besonders voranbringen werden. Die Veranstaltung findet in der Alten Villa in Leutershausen statt und beginnt um 20 Uhr.
Jahreshauptversammlung 2010 der Grünen Liste Hirschberg
Am Donnerstag, den 27. Januar treffen sich die Mitglieder und Freund/innen der Grünen Liste Hirschberg zur Mitgliederversammlung in der Alten Villa in Leutershausen. Die Veranstaltung beginnt pünktlich um 20 Uhr. Neben den Jahresberichten von Vorstand und Kassiererin zum Jahr 2010, stehen die ordentliche Entlastung des Vorstandes durch die Mitglieder und die Neuwahl einer Sprecherin/eines Sprecher auf der Tagesordnung. Alle Mitglieder der GLH haben ein Stimmrecht. Alle Besucherinnen und Besucher haben ein Rederecht.
November 2010
Landtagswahl Baden-Württemberg 2011
Silke Krebs, Landesvorsitzende der Grünen, am Montag, 15. November zu Besuch in Hirschberg
Die Auseinandersetzung um "Stuttgart 21" und das Entstehen einer Massenbewegung gegen dieses Projekt und für die Alternative "K21" haben die politischen Verhältnisse in Baden-Württemberg seit Sommer auf den Kopf gestellt. Zum ersten Mal seit fast 60 Jahren CDU-Regierung signalisieren inzwischen mehrere Umfragen die Möglichkeit einer Wachablösung im "Ländle". Sogar noch mehr: Bei einer grün-roten Mehrheit im Landtag wären derzeit Die Grünen die stärkste Fraktion und könnten mit Winfried Kretschmann den Ministerpräsidenten stellen. Spannende Zeiten und ein hochinteressanter neuer Dialog zwischen Bürgern und Politik, die sog. Faktenschlichtung zu "Stuttgart 21" unter der Moderation von Heiner Geißler kennzeichnen die Situation im Land.
Die Landesvorsitzende der baden-württembergischen Grünen Silke Krebs analysiert bei ihrem Antrittsbesuch an der Bergstraße diese völlig veränderte politische Situation und erläutert die Vorhaben und Ziele ihrer Partei. Eines werden Die Grünen immer wieder deutlich machen: Abheben ist nicht drin, die Arbeit geht weiter, um so viele Wählerinnen und Wähler wie möglich von der Notwendigkeit eines Politikwechsels überzeugen.
Für diesen Wechsel möchte Silke Krebs auch in Hirschberg werben. Sie wurde im November 2009 in dieses Amt gewählt. Die 44-jährige Freiburgerin bringt viel politische Erfahrung mit, u.a. war sie schon einmal die jüngste Gemeinderätin im Freiburger Gemeinderat und als Mitarbeitern des jetzigen Oberbürgermeisters Dieter Salomon tätig. Mit dabei wird auch der Landtagsabgeordnete und -Kandidat Uli Sckerl sein.
Montag, 15. November, 20 Uhr, Alte Villa, Bahnhofstraße, Leutershausen
16.11.2010
Fotoreportage in Ladenburg
Nicaragua – Null Hunger und andere Träume
Heinz Reinke vom Heidelberger Partnerschaftskaffee berichtet von einer Reise durch ein wundervolles Land. Dabei lässt er Menschen aus Nicaragua mit ihren Ansichten und Perspektiven zu Wort kommen. Ob Kaffeebauern oder Zuckerrohrarbeiter, Eltern mit ihren behinderten Kindern oder Lehrkräfte in der Alphabetisierungskampagne – beeindruckende Bilder vermitteln Einblicke in die Lebensgeschichte von engagierten Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen.
Der Vortrag illustriert die Bedeutung des "Fairen Handels" am Beispiel Kaffee, aber auch den Zusammenhang zwischen unserem Energiehunger und den Lebensbedingungen der Zuckerrohrbauern, die an der Bioethanolproduktion beteiligt sind. Es wird deutlich, wie wir als Verbraucher Lebens- und Arbeitsbedingungen mit verantworten und diese Rolle auch aktiv wahrnehmen sollten.
Der Fotovortrag öffnet den Blick für politische Zusammenhänge und die Perspektiven einer fundierten Projektarbeit in unserer komplizierten Welt.
Veranstalter: Heidelberger Partnerschaftskaffee mit BUND Ladenburg, Dossenheim und Region Rhein-Neckar-Odenwald, Bioladen Keimling, Evangelische und Katholische Kirchengemeinde Ladenburg
Dienstag, 16. November, 20 Uhr, Ladenburg, Domhof
Aktionstage der GLH 2010 Öko-faire Beschaffung, 22.11. bis 28.11.2010
„Baden-Württemberg gegen ausbeuterische Kinderarbeit“
Ausstellung im Foyer des Rathauses Hirschberg ab dem 22. November, während der Öffnungszeiten
Mit einer Vielzahl von Aktionen möchte die GLH in Hirschberg in diesem Herbst bei den Bürgerinnen und Bürgern für eine Umsetzung öko-fairer Standards bei der Beschaffung in der Gemeinde Hirschberg werben. Ende Oktober haben die Hirschberger Grünen mit der Verteilung von Postkarten begonnen, mit denen die Hirschbergerinnen und Hirschberger Bürgermeister Just und die Gemeinderäte schriftlich auffordern können,
- künftig sozial und ökologisch verantwortlich produzierte Produkte für die Gemeinde einzukaufen;
- sich für einen Gemeinderatsbeschluss zur verantwortlichen Beschaffung in allen Bereichen, die die Gemeinde Hirschberg selbst verantwortet, einzusetzen und der sich nicht allein auf das Verbot ausbeuterischer Kinderarbeit beschränkt;
- sowie einen entsprechenden Beschluss wirkungsvoll umzusetzen und den Gemeinderat und die Öffentlichkeit (z.B. im Rahmen des Hirschberger Bürgertages) regelmäßig über die getroffenen Maßnahmen zu informieren.
Darüber hinaus wird ab dem 22. November im Foyer des Rathauses eine vom Dachverband Entwicklungspolitik e.V. konzipierte und vom Baden-Württembergischen Landeswirtschaftsministerium geförderte Ausstellung zum Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ gezeigt werden, die auch praktische Vorschläge für Umsetzungen in den Gemeinden enthält.
30.10.2010
Umweltmesse TREND
The TREND (30.10. bis 1.11.) is your friend
TREND, die Messe für Umwelt, Gesundheit und Klimaschutz in der Metropolregion findet vom 30. Oktober bis zum 1. November zum 15. Mal in der Heidelberger Stadthalle statt. Am Samstag, 30. Oktober, haben die Veranstalter den Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Landtag, Winfried Kretschmann, zu einem Festvortrag eingeladen. Ab 15 Uhr wird Kretschmann seinen Festvortrag „Grün ist Trend - auch auf der TREND“ halten.
Kretschmann drängt, da Themen des Umdenkens und der Nachhaltigkeit in der Gesellschaft allgegenwärtig sind, auf eine grüne Regierungsbeteiligung. Nur durch entsprechende Weichenstellungen in der Politik kann das als dringend notwendig Erkannte auch in die Tat umgesetzt werden. Der TREND-Referent fordert, aus der jüngsten Wirtschaftskrise die Lehren zu ziehen und konsequent auf ein nachhaltiges Wirtschaften hin zu arbeiten. Gerade für Deutschland als eine der führenden Industrienationen wäre es fatal, wenn es hier eine global angestoßene Entwicklung verschlafen würde, argumentiert der Mann, der gelegentlich schon als nächster Baden-Württembergischer Ministerpräsident gehandelt wird.
Weitere Informationen zur Messe TREND unter www.umweltdirekt.de
Donnerstag, 30.9. in Weinheim
STUTTGART 21 - Das Milliardengrab und seine Folgen für die Rhein-Neckar-Region
Informationsabend mit Werner Wölfle, Fraktionsvorsitzender im Stuttgarter Gemeinderat und MdL Uli Sckerl
Der Grünen-Kreisverband und der Ortsverband Weinheim laden am kommenden Donnerstag, 30. September, zu einem Informationsabend über das landesweit umstrittene Projekt "Stuttgart 21" nach Weinheim ein. Gast und fachkundiger Referent ist der Landtagsabgeordnete und verkehrspolitische Sprecher der grünen Landtagsfraktion Werner Wölfle. Wölfle ist einer der führenden Köpfe des breiten Widerstands gegen die "Vergrabung" des Stuttgarter Bahnhofs und die damit verbundenen tiefen Eingriffe in die Landeshauptstadt und Region Mittlerer Neckar. Aktuell verhandelt Werner Wölfle, der auch als Fraktionsvorsitzender im Stuttgarter Gemeinderat eine wichtige Funktion ausübt, auf Seiten der S21-Gegner mit der Bahn und den Befürwortern. Das erste Sondierungsgespräch hat am 24.9.2010 stattgefunden, weitere sollen folgen. Wölfle kann daher in Weinheim aus erster Hand berichten, wie es in Stuttgart in nächster Zeit weitergehen soll.
Bei der Veranstaltung werden auch die Auswirkungen von Stuttgart 21 auf den Schienenverkehr und geplante Investitionsmaßnahmen in den Regionen beleuchtet. Die Grünen warnen bekanntlich seit längerem vor einem Aus für die ICE-Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim, für die der Bund schon längst keine Mittel mehr habe.
Alle Interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Aktuelle Informationen gibt es im Internet unter www.gruene-gegen-stuttgart21.de
Donnerstag, 30.September 2010, Beginn um 19.30 Uhr
Weinheim, Rolf-Engelbrecht-Haus, Breslauerstr.40 (Weststadt)
Anbindung: Mit RNV-Linie 5 (OEG) zur Haltestelle Weinheim-Stahlbad

17.09.2010
Heißer Anti-AKW-Sommer
Atomkraft: Schluss jetzt!
Die Aktuelle Auseinandersetzung um die Atomenergie befindet sich auf der Zielgeraden: Am 28.September will die Regierung über die Laufzeiten der AKW entscheiden. 10 Tage davor, am Samstag, den 18.September, findet deshalb in Berlin eine bundesweite Großdemonstration gegen Atomkraft statt. Dabei soll das ganze Regierungsviertel umzingelt werden.
Die Anti-AKW-Bewegung ist wieder da: 50.000 haben vor einem Jahr in Berlin demonstriert. 147.000 waren am 24.4. bei der Menschenkette in Norddeutschland, der Biblis-Umzingelung und der Demo in Ahaus auf der Straße. Doch jetzt kommt's darauf an: der 18.9. wird die letzte Gelegenheit sein, vor dieser Regierungs-Entscheidung den Druck zu erhöhen. Deshalb ist es wichtig, dass wir in Berlin sehr viele sind!
Wir sind davon überzeugt, dass es möglich ist, Einfluss auf die Entscheidung der Bundesregierung zu nehmen. Union und FDP sind derzeit auf vielen Politikfeldern in der Defensive. Sie können sich nicht noch mehr Ärger in der Bevölkerung leisten. Deshalb lavieren sie seit Monaten in der Atompolitik und werden sich nicht einig. Das ist unsere Chance. Und wir sollten sie am 18.9. gemeinsam nutzen. Große Proteste gelingen nur, wenn sich überall im Land viele Menschen dafür einsetzen. Auch wenn es eine weite Reise ist: Der Einsatz lohnt sich! Es gibt verschiedene Sonderzüge und Busse: Ein Sonderzug von Basel kommend über Heidelberg nach Berlin. Tickets unter www.ausgestrahlt.de/sonderzug-sued.
Die Demonstration beginnt und endet vor dem Reichtagsgebäude, also in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof. Um 13 Uhr beginnt der Demozug durch das Regierungsviertel, vorbei z.B. an der FDP-Zentrale und an der Hauptstadtvertretung von RWE. Anschließend wird dann der Reichstag, die großen Bundestagsgebäude und das Kanzleramt umzingelt. Es wird vielfältige Aktionen geben, z.B. soll ein riesiger Berg von mitgebrachten Atommülldosen vor dem Kanzleramt entstehen. Die Veranstaltung, zu der wir die Bevölkerung Hirschbergs sehr herzlich einladen, endet um 18 Uhr.
Heißer Anti-AKW-Sommer

Spendenaufruf von .ausgestrahlt
Die Initiative .ausgestrahlt weist darauf hin, dass Deutschland auf die entscheidende Phase der Auseinandersetzung zusteuert. Deshalb will sie den Atom-Freunden einen heißen Sommer bereiten und ruft deswegen zur Unterstützung der Vorbereitung ihrer wichtigen Proteste auf.
Im Sommer machen viele wohlverdienten Urlaub. Aber bei .ausgestrahlt geht die Arbeit am Atomausstieg weiter. Das kann nur funktionieren, wenn die Finanzierung gesichert ist. Die Initiative bittet deshalb um Unterstützung, damit die geplanten Aktionen kraftvoll vorbereitet werden können. Ob 20, 50 oder 100 Euro – jede Spende hilft, den Sommer und Herbst heiß zu machen!
Man kann online spenden – .ausgestrahlt zieht das Geld dann vom Konto ein – oder man überweist mit dem Verwendungszweck "Sommer2010" auf das Spendenkonto Kto. 2009 306 400, bei der GLS-Bank, BLZ 430 609 67
.ausgestrahlt ist als gemeinnützig anerkannt. Anfang nächsten Jahres erhält man eine Bescheinigung über alle Spenden an .ausgestrahlt, die man zusammen mit der Steuererklärung beim Finanzamt einreichen kann.
Auch wenn Entscheidungen immer wieder verschoben werden: Inzwischen ist absehbar, dass die Bundesregierung noch im Sommer festlegen will, wie es mit den Atomkraftwerken weitergehen soll. Und im September soll dann ein neues Atomgesetz in den Bundestag eingebracht werden. Die Regierung hofft darauf, wichtige Weichenstellungen ungestört schon während der Ferienzeit vornehmen zu können. .ausgestrahlt will daher den öffentlichen Druck weiter erhöhen. Drei konkrete Schritte stehen an:
- „Schwarz-gelb macht nur Müll“ In den nächsten Tagen startet die Kampagne "Schwarz-Gelb macht nur Müll!" Den Sommer über will .ausgestrahlt auf Großplakatwänden in der ganzen Republik, in den Feriengebieten und im Berliner Regierungsviertel auf die möglichen Folgen des Weiterbetriebs der AKW hinweisen. Parallel sind dezentrale Aktionen geplant. Ein Höhepunkt wird ein Besuch beim baden-württembergischen Ministerpräsidenten und Atomfreund Stefan Mappus am 14. Juli.
- Bundesweite Großdemo am 18. September in Berlin Für Samstag, 18. September, plant .ausgestrahlt mit vielen Bündnispartnern die nächsten Massenproteste gegen Atomkraft. In Berlin wird eine bundesweite Großdemo das ganze Regierungsviertel umzingeln, um deutlich zu machen, dass die Bevölkerung endlich raus will aus der Atomkraft.
- Protest gegen den Castor-Transport nach Gorleben
Bereits im Sommer beginnt .ausgestrahlt, für den Castor-Protest im Herbst zu mobilisieren. Denn dann soll wieder Atommüll in Richtung Gorleben rollen, obwohl es dort kein sicheres Lager für die strahlenden Abfälle gibt. Geplant ist eine Groß-Demo in Dannenberg und vielfältige Aktionen an der Transportstrecke.
Mehr Informationen unter https://www.ausgestrahlt.de/heisser-sommer
12.06.2010
30 Jahre Grüne Liste Hirschberg

Festakt in der Ehemaligen Synagoge
Schautafeln und Fotos dokumentieren 30 Jahre bewegte grüne Geschichte in Hirschberg. Buffet und Getränke erwarten die Gäste nach dem Festakt.
Wenn die GLH am Samstag, den 12. Juni ab 18 Uhr bei einem Festakt in der ehemaligen Synagoge im Hirschberger Ortsteil Leutershausen ihren 30sten Geburtstag begeht, stehen dort nicht nur die Grußworte von Bürgermeister Manuel Just oder des grünen Landtagsabgeordneten Ulrich Sckerl sowie ein Rückblick auf 30 Jahre GLH-Geschichte des grünen Urgesteins Jürgen Glökler im Mittelpunkt. Die Hirschberger Grünen zählen auch prominente Künstlerinnen und Künstler zu ihren Gratulanten. Sie werden das Programm des Festaktes musikalisch und künstlerisch umrahmen.
Der Mundartkabarettist Prof. Hans-Peter Schwöbel gehört eindeutig zu den herausragenden satirischen Wortkünstlern der Kurpfalz. Auf seine treffsicher-scharfzüngigen Geburtstagsgrüße darf man gespannt sein. Madeleine Sauveur und ihr musikalischer Begleiter Clemens Maria Kitschen haben die HirschbergerInnen wiederholt mit ihren Auftritten zwischen anspruchvollem Lied und frivolem Kabarett im Olympia-Kino bezaubert. Gemeinsam zeigen sie einige Stücke aus ihrem neuen Programm „Ich höre was, was du nicht sagst“. Den Großsachsener Jens Schlichting kennen die Hirschberger als stilsicheren musikalischen Begleiter unzähliger Veranstaltungen in der alten Synagoge oder im Olympiakino, als künstlerischen Leiter der Reihe „Concerto é piu“ und natürlich als außergewöhnlichen Pianisten. Gemeinsam mit der studierten Cembalistin Jenny Robinson-Haigh präsentiert er am Flügel zwischen den Redebeiträgen vierhändige Klavierstücke von Dvorak bis Brahms.
Weil natürlich auch viele ehemalige Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter der GLH ihr Kommen angekündigt haben, hat Jürgen Glökler in den vergangenen Wochen unzählige Unterlagen und Dokumente gesichtet. An Schautafeln auf dem Platz neben der Synagoge zeigt er Bilder und Dokumente aus dreißig Jahren GLH-Historie, die bei vielen der Gäste sicherlich Erinnerungen hevorrufen dürften. Regina Beck hat darüber hinaus eine Bilder-Show über Aktionen der letzten sechs Jahre zusammengestellt, die die vielfältigen politischen Aktionen der GLH seit dem Generationswechsel der Wählergemeinschaft 2004 dokumentieren.
Das alles kann man neben spannenden Gesprächen bei einem Gläschen Schriessecco, einem fair-gehandelten Saft von der Hirschberger Eine-Welt-Gruppe oder einem frischen Radler und natürlich am leckeren Buffet, zu dem nicht nur die Mitglieder der GLH beitragen werden, sondern auch syrische Leckereien von Abed Al-Hammoud und italienische Bruschetta der Familie Le Donne, vom Restaurant Corona d’oro bei hoffentlich schönem Wetter im Anschuss an den Festakt genießen.
Festakt zum 30jährigen Bestehen der Grünen Liste Hirschberg
Grußworte von Bürgermeister Manuel Just und MdL Uli Sckerl
Durch alle Höhen und Tiefen hat die GLH in den vergangenen drei Jahrzehnten das Trennende und das Verbindende grüner Ideen und grüner Realpolitik engagiert begleitet, diskutiert – und gegen viele Widerstände, aber in den letzten Jahren mit wachsendem Erfolg, grüne Politik in konkrete Verbesserungen für die unmittelbare Lebenswelt in Hirschberg umgesetzt.
Am Samstag, den 12. Juni soll dieser Jahrestag mit Würde und Freude gefeiert werden. Daher lädt die GLH zu einem Festakt in der Ehemaligen Synagoge im Ortsteil Leutershausen. Hierzu sind alle Hirschbergerinnen und Hirschberger herzlich eingeladen. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr.
Neben Grußworten von Bürgermeister Manuel Just und MdL Ulrich Sckerl haben sich die GLH-Mitglieder Jens Schlichting und Jenny Robinson-Haigh ein buntes Programm klassischer Musikstücke von Dvorak bis Brahms zur Umrahmung überlegt. Beide sind ausgebildete Konzertpianisten und werden die Stücke vierhändig am Flügel vortragen.
Der Kurpfälzer Mundart-Kabarettist Prof. Hans-Peter Schwöbel und die Sängerin Madeleine Sauveur mit ihrem musikalischen Begleiter Clemens Maria Kitschen haben sich darüber hinaus mit jeweils etwa 20minütigen eigenen Beiträgen als Gratulanten angekündigt. Die in Hirschberg überaus beliebte Chansonette Sauveur wird dabei Teile ihres nagelneuen Programms „Ich höre was, was du nicht sagst“ vorstellen.
Im Anschluss daran soll es bei schönem Sommerwetter Gelegenheit für viele interessante Gespräche und Begegnungen bei Sekt, Saft und einem kleinen Buffet auf dem neu gestalteten Platz an der Ehemaligen Synagoge mit ehemaligen Wegbegleitern und Mitstreitern der Grünen Liste Hirschberg, Freundinnen und Freunden und sonstigen Gratulanten geben.
23.06.2010
Die 4. Revolution im Olympia-Kino
Hirschberger Grüne präsentieren Film, der die Welt verändert
Es dürfte eine Filmveranstaltung mit zusätzlichem Informations- und Wissensgewinn werden. Der Kinofilm „DIE 4. REVOLUTION – Energy Autonomy“ vereint spektakuläres Kino und eine bedeutende Botschaft: Der Umstieg auf 100% Erneuerbare Energien ist möglich!
Zur Premiere des Films im Leutershausener Olympiakino am Donnerstag, den 24. Juni findet dazu um 20 Uhr eine gemeinsame Veranstaltung des Ortsverbandes von Bündnis 90/Die Grünen und der Grünen Liste Hirschberg statt. Im Anschluss an die Vorführung unterhält sich GLH-Sprecher Arndt Weidler mit Joachim Goldbeck, dem Geschäftsführer der Firma Goldbeck Solar GmbH, über die Chancen und Realitäten der Energierevolution. Im Verlauf des Gesprächs ist das Kinopublikum eingeladen über die Eindrücke des Gesehenen und Gehörten mitzudiskutieren.
Regisseur Carl-A. Fechner geht mit „Die 4. Revolution“ es um nicht weniger als die Veränderung der Machtverhältnisse – weg von den zentralisierten Strukturen der konventionellen Energieversorgung. Weg von den fossilen Energieträgern wie Öl, Kohle, Gas und Atom – hin zu einer dezentralisierten, umweltfreundlichen, alternativen Energieversorgung unseres Planeten.
Mit seinem Dokumentarfilm zeigt er in einer ausgefeilten Dramaturgie und mit faszinierenden Bildwelten, dass die Zukunft nur in der 100prozentigen Versorgung durch erneuerbare Energien liegen kann. Elf Protagonisten darunter der Politiker und Publizist Hermann Scheer, der Banker und Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus und der PayPal-Gründer und Tesla-Erfinder Elon Musk machen auf beeindruckend nachvollziehbare Art deutlich, wie einfach der Energiewechsel in den kommenden Jahrzehnten zu schaffen ist.
„So gut sah die Energiewende noch nie aus. Es könnte gut sein, dass dieser Film tatsächlich eine Revolution startet.“ schreibt SPIEGEL online. Das ARD-Kulturmagazin „ttt – titel thesen temperamente“ sagt: „Die 4. Revolution“ zeigt, dass die radikale Umwälzung des Energiemarktes gegen allen Aussagen der Kraftwerks-Lobby möglich ist“ und stellt die Frage: „Steht die nächste gesellschaftliche Revolution kurz bevor?“.
Denn der Film stellt nur den Anfang einer Bewegung dar, der die Energiewende hin zu einer dezentralisierten Energieversorgung durch Erneuerbare Energien einläuten will.
Die Hirschberger Grünen wollen mit dieser Filmpräsentation die Bevölkerung an der Bergstrasse für erneuerbare Energien und den nachhaltigen Umgang mit unserer Umwelt sensibilisieren – die Revolution kann beginnen.
Das Olympia Kino zeigt den Dokumentarfilm anschließend noch drei Mal bis zum 27. Juni 2010
Die 4. Revolution – Energy Autonomy
D 2010 – Regie: Carl A. Fechner – FSK: o.A. – Länge: 83 min.
Termine:
Do 24.6. 20.00 Uhr
Fr 25.6. 20.15 Uhr
Sa 26.6. 20.15 Uhr
So 27.6. 18.00 Uhr












