Grüne Liste Hirschberg/Die Grünen

Liebe Hirschbergerinnen und Hirschberger,  

die Grüne Liste Hirschberg wünscht allen ein entspanntes und besinnliches Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und viel neuen Schwung für das kommende Jahr! Wir wissen nicht, wie es Ihnen geht, aber wir haben uns für 2019 viel vorgenommen.

Wenn im Mai die Kommunalwahlen anstehen, wollen wir ein schlagkräftiges und kompetentes Team stellen, das Sie davon überzeugt, dass mehr Grün im Gemeinderat gut für Hirschberg ist! Bleiben Sie uns gewogen und unterstützen Sie uns, wo wir Hilfe brauchen, kritisieren Sie uns, wo wir Fehler machen - vor allem aber: Bleiben Sie gesund und Hirschberg im Herzen verbunden, wie wir auch. 

Ihre Grüne Liste Hirschberg  


Beiträge der Kommunen zum
Klimaschutz

 

 

Wo stehen wir in Hirschberg?

Auf allen Ebenen ringen Politik und Gesellschaft um den Klimaschutz: Sonderbericht des Weltklimarates zur 1,5°C Begrenzung der Erderwärmung, neueste Vorgaben aus Brüssel zum CO2-Ausstoß von PKW, Dieselgipfel in Berlin. Und seit August gibt es den Statusbericht „Kommunaler Klimaschutz“ in Baden-Württemberg - darin werden die vielfältigen Klimaschutzaktivitäten von Kommunen in BaWü dargestellt. Näheres unter www.kea-bw.de/service/statusbericht/

 

Wie steht es um den Klimaschutz in Hirschberg?

Im Mai 2013 hatte sich der Gemeinderat gegen die Erstellung eines Klimaschutzkonzepts für Hirschberg entschieden und lediglich unter dem Begriff „Klimaschutzkonzept light“ den Einkauf des Coachingprogramms „ Beratungsleistungen für Kommunen, die am Anfang ihrer Klimaschutzaktivitäten stehen“ beschlossen. Hieraus resultierte ein von der KLIBA vorgeschlagener Klimaschutz-Maßnahmenplan, der im Juli 2014 vom Gemeinderat verabschiedet wurde. Darin wurden Maßnahmen vorgeschlagen in den Bereichen Energiemanagement, Institutionalisierung, Öffentlichkeitsarbeit, Klimaschutz global, Beschaffung, Energieerzeugung und Energieversorgung, Siedlungsentwicklung und Verkehr – inklusive eines zeitlichen Rahmens, wann diese Punkte im Gemeinderat zu behandeln sind.

 

Wie steht es mit der Umsetzung dieser Maßnahmen?

Kleine Schritte sind gemacht – Grundsätzliches blieb bislang außen vor

Von diesen Maßnahmen wurden bisher umgesetzt die Energiekarawanen in den Ortsteilen und der Bezug von 100% Ökostrom durch die Gemeinde, energetische Optimierung einzelner kommunaler Gebäude und ein E-Bike für das Rathaus. Weitere Anstrengungen in Sachen Klimaschutz sind in der Erfassung des monatlichen Energie-und Wasserverbrauchs in kommunalen Liegenschaften zu sehen, es gibt eine regelmäßige Beratung für die Bürgerschaft durch die Kliba und Fördermöglichkeiten für Bürger bei Wärmedämm-Maßnahmen.

Aber es bleibt noch vieles offen. Im Hirschberger „Klimaschutzkonzept light“ waren immerhin 7 Ziele definiert, welche Grundsatzbeschlüsse des Gemeinderats erfordert hätten sowie 25 Maßnahmenvorschläge. Beschlossener Zeitrahmen 2015 – 2019.

 

Das wirft einige Fragen zu den mittel- und kurzfristigen Zielen und Maßnahmen auf:

-        Gibt es z.B. schon vorbereitende Schritte zur Erstellung eines Klimaschutz-Leitbildes, wie es im Handlungsfeld Energiemanagement z.B. mittelfristig vereinbart war? Wurde eine Arbeitsgruppe zu diesem Zweck gebildet?

 

-        Existiert ein Grundsatzbeschluss des Gemeinderates mit selbstverpflichtender Zielsetzung, den Energieverbrauch der kommunalen Liegenschaften jährlich um mindestens 2 % zu reduzieren? (Laut ICCP-Bericht müssten es inzwischen sogar 1,5% sein!)

 

-        Ist Hirschberg dem Bündnis europäischer Städte zum Schutz des Klimas und der indigenen Völker und des Regenwaldes beigetreten? – Nein, dies hat der Gemeinderat mehrheitlich abgelehnt.

 

-        Sollte nicht die Rubrik „Klimaschutz in Hirschberg“ auf der kommunalen Website allgemeine Infos über konkrete Umsetzungsmaßnahmen und erzielte Erfolge aufzeigen?

 

-        Welche Rolle spielen jeweilige Klimaschutzprojekte im regelmäßigen Informationsaustausch der Partnergemeinden?

 

-        Hat die Gemeinde Hirschberg die Erklärung zur Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) unterzeichnet und einen kommunalen Preis ausgelobt? Informiert sie die Bevölkerung ausreichend über die Nachhaltigkeitsziele?

 

-        Wird bei der Beschaffung neuer Dienstfahrzeuge dem Aspekt geringe CO2-Emmission besondere Beachtung geschenkt?

 

-        Spielen die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit bei der Öffentlichen Beschaffung eine ebenso gleichwertige Rolle wie die Wirtschaftlichkeit?

 

Die GLH wird die Umsetzung der vereinbarten Schritte immer wieder einfordern und sich dafür einsetzen.  

Gute Aussichten auf Tempo 30 in Hirschberg?

 

 

Nicht nur auf der B 3, insbesondere auch auf den Hauptdurchgangsstraßen Breitgasse und Heddesheimer Straße ächzen die Bürgerinnen und Bürger wegen des Verkehrs und des damit verbundenen Lärms.

Die Reduzierung auf Tempo 30 scheiterte bis jetzt an der Straßenverkehrsbehörde, die stets auf die bestehenden Grenzwerte verwies.

Das könnte sich nun ändern. Die Gemeinde hat es in der Hand.

Uli Sckerl informiert den Vorstand der GLH über ein nun rechtskräftiges Urteil des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) Baden-Württemberg, das den Kommunen neue Spielräume eröffnet. 

Lärmaktionsplan als Schlüsselinstrument

Verkehr verursacht Lärm, insbesondere auf den Hauptverkehrsstraßen. Die Kommunen sind verpflichtet, Lärmaktionspläne zu erstellen. In diesen können Maßnahmen festgelegt werden, die zur Lärmminderung führen. Die Gemeinde Hirschberg hat am 28.07.2015 einen ersten Lärmaktionsplan verabschiedet, der zu Tempo 30 auf der B 3 führte.

Die „Nebenstraßen“ Breitgasse und Heddesheimer Straße waren seinerzeit nicht in die Lärmkartierung aufgenommen worden, da davon ausgegangen wurde, dass die bestehenden Grenzwerte nicht erreicht werden würden.

 

Das Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg weitet nun jedoch deutlich die Handlungsspielräume von Städten und Gemeinden für den Lärmschutz aus, es stärkt die Lärmaktionsplanung der Gemeinden. Straßenverkehrsrechtliche Maßnahmen, insbesondere Geschwindigkeitsbeschränkungen, werden erleichtert.

 

Mit diesem Urteil hat sich nun die Rechtsauffassung durchgesetzt, dass Tempo 30 auf innerörtlichen Landesstraßen auch dann zugelassen werden muss, wenn die Lärmpegel niedriger sind, als die bisher vom Bund festgelegten Grenzwerte.

 

Zur Prüfung, ob Verkehrs- und Geschwindigkeitsbeschränkungen aus Gründen des Lärmschutzes angeordnet werden können, wurden von den Straßenverkehrsbehörden bislang in der Regel die Beurteilungswerte von 70 dB(A) am Tag und 60 dB(A) in der Nacht herangezogen. Diese Werte sind nach der Lärmwirkungsforschung jedoch deutlich zu hoch. Der Verwaltungsgerichtshof hat nun entschieden, dass Verkehrsbeschränkungen infolge von Lärmaktionsplänen auch schon bei niedrigeren Lärmbelastungen möglich sind.

 

Spannend: Die Gemeinde selbst hatte das Land Baden-Württemberg verklagt, die Lärmminderungsmaßnahme (Tempo 30 auf der innerörtlichen Landesstrasse) umzusetzen – und vom VGH Recht bekommen! Die Gemeinde könne die Umsetzung der Maßnahme vom Land einfordern, so der VGH. 

Fazit:

Dies könnte auch für Hirschberg die Perspektive eröffnen, gerade für die vielbefahrenen Durchgangsstraßen die seit langem ersehnte Geschwindigkeitsreduzierung auf Tempo 30 zu realisieren. Der Weg führt über den Lärmaktionsplan.

 

Der Lärmaktionsplan der Gemeinde Hirschberg  - in Zusammenarbeit mit der Stadt Schriesheim und der Gemeinde Dossenheim - ist nunmehr drei Jahre alt. Eine Aktualisierung ist nach 5 Jahren vorzunehmen. Dies bedeutet für Hirschberg, dass ein aktualisierter Plan im Jahr 2020 beschlossen werden kann. Die GLH plädiert daher dafür, die vorbereitenden Maßnahmen unbedingt bereits in 2019 anzugehen und entsprechende Mittel dafür in den Haushalt 2019 einzustellen.

 

Die GLH wird sich dafür einsetzen, den Lärmaktionsplan baldmöglichst zu aktualisieren und für die neuralgischen Straßen Hirschbergs Tempo 30 als Lärmminderungsmaßnahme in den Plan aufzunehmen.


Vorsicht Schulanfang!

Der Schulanfang steht vor der Tür, und die Gemeinden werben bei den Autofahrern für Rücksichtnahme. Immerhin sind Kinder im Straßenverkehr weniger erfahren und häufig so klein, dass sie zwischen den Autos kaum zu sehen sind. Die beste Maßnahme für mehr Sicherheit auf den Schulwegen ist Verkehrsberuhigung: mehr verkehrsberuhigte Bereiche, etwa in der Kirchgasse und vor der katholischen Kirche in Großsachsen sowie in der Fenchelstraße in Leutershausen bedeutet eine unmittelbare Verbesserung für die Kinder. Manche Straßenabschnitte ganz zu sperren wäre ein weiterer konsequenter Schritt, etwa die Verbindung zwischen Sachsenhalle und Pestalozzistraße in Großsachsen. Für eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 in der Breitgasse und der Heddesheimer Straße setzt sich die Gemeinde ja seit Jahren ein –  leider vergeblich. Und schließlich: mehr Verkehrsüberwachung! Raser und Falschparker sollten konsequent abgemahnt werden, denn es geht um die Sicherheit der Fußgänger, vor allem unserer Kinder.



 

GLH - Ferienspielangebot Aikido Schnupperkurs am 6.9.2018

 

 

Traditionell beteiligt sich die Grüne Liste Hirschberg ( GLH ) an den Ferienspielen der Gemeinde Hirschberg. Dieses Jahr stand ein Aikido Schnupperkurs auf dem Programm. Dazu konnte die GLH die erfahrene, diplomierte Kampfkunst-Trainerin Sonia Frank-Luron gewinnen. Sie wurde unterstützt von unserem Gemeinderat Thomas Herdner und Felix Eickelbeck.

 

In der Mitte der alten Turnhalle in Großsachen wurden nagelneue Sportmatten ausgelegt und die Trainerin arrangierte liebevoll einen sogenannten Kamisa, eine Art Schrein mit Schwertern, Blumenschmuck und einem Foto des Aikido-Gründers Morihei Ueshiba. Bevor es richtig losging lernten die Kinder den traditionellen Gruß „O-negai shimasu“, der am Beginn und Ende eines Aikido-Trainings gesprochen wird.

 

Die Kinder konnten kaum erwarten, zu lernen, „wie man einen Gegner umhaut“. Hier zeigte Sonia Frahk-Luron aber erst einmal auf, dass es bei diesem Sport in erster Linie um viel Konzentration, Motorik und Selbstbeherrschung geht. „Aikido ist ein sehr defensiver Sport, es geht um eine Philosophie und Lebenseinstellung“, so die Trainerin. Was jedoch alles möglich ist, wenn man Aikido gut beherrscht, machte Sonia dann meisterlich vor. „Boah, die Sonia kann jeden Mann oder jede Frau abwehren und umwerfen “, staunte der kleine Tim und konnte es kaum abwarten, selbst aktiv zu werden. Das durften er und die anderen Kinder jedoch erst, nachdem sie das richtige Fallen gelernt hatten. Engagiert übten die Kinder dann immer wieder und bald waren Fortschritte in den Bewegungsabläufen deutlich zu sehen.

 

Sehr viel Spaß hatten die jungen Kämpfer beim Schreien. Das ist ein wichtiger Teil des Aikidos und soll für Selbstbewusstsein und Lebenskraft sorgen. Begeistert übten die Kinder auch den Umgang mit unscharfen Messern. Die kleinen Kämpfer erlernten dann auch unter den strengen Augen der Kampfsporttrainerin mit einfachen Würfen einige traditionelle Aikido-Übungen. Ein anstrengendes Programm!

 

Zum Abschluss des Schnupperkurses erschallte zum Abschied noch mal ein lautes „O-negai shimasu“ durch die Halle. Für die kleinen erschöpften Kämpfer hielten Gemeinderat Thomas Herdner und Felix Eickelbeck noch ein erfrischendes Eis bereit.

 

Sonia Frank-Luron plant, auch in Großsachsen einen Dojo, also einen Aikido-Begegnungsort, einzurichten, um den traditionell japanischen Kampfsport auch in ihre Heimatgemeinde zu bringen. Vielleicht konnte sie durch den Schnupperkurs schon einige kleine Kämpfer für den Großsachsener Dojo gewinnen. 

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Podiumsveranstaltung der GLH am 16. Mai 2018 in der Alten Turnhalle, Großsachsen

Seit geraumer Zeit beschäftigt sich die Grüne Liste Hirschberg (GLH) mit dem demografischen Wandel in Hirschberg und welche Auswirkungen dieser auf das künftige Miteinander in der Gemeinde haben wird. Die Entwicklung eines lebenswerten Wohnumfeldes, bezahlbarer Wohnraum und die Gestaltung eines sozial und ökologisch verträglichen Zusammenlebens unterschiedlicher Generationen und Milieus bewegt in Zeiten explodierender Grundstücks- und Mietpreise viele Menschen.

 

Bei einer Podiumsveranstaltung am 16. Mai im Anbau der Alten Turnhalle Großsachsen versucht die GLH gemeinsam mit einem Experten und einem Praktiker Antworten darauf zu finden, welche Wohnkonzepte unter dem Eindruck des demografischen Wandels, möglicherweise den Bedürfnissen der Menschen am besten gerecht werden könnten.

 

Der Tübinger Wohnsoziologe Dr. Gerd Kuhn wird mit einem Impulsreferat mit dem Titel „Gemeinschaftlich wohnen in guter Nachbarschaft“ in die Diskussion einführen. Kuhn ist akademischer Mitarbeiter am Institut „Wohnen und Entwerfen“, der Fakultät für Architektur und Städtebau an der Universität Stuttgart. Zu seinen wichtigsten Forschungsfeldern zählen Urbanistik, Wohnkultur und Wohnungspolitik, Geschichte des Wohnens, Baugemeinschaften, Architektur- und Wohnsoziologie. In seiner wissenschaftlichen Arbeit befasst sich Kuhn vor allem mit gemeinschaftlichem Bauen, lebendiger Quartiersentwicklung und den Bedingungen für ein soziales, ethnisches und wohnkulturelles Miteinander. Zuletzt veröffentlichte er zusammen mit Susanne Dürr für die Wüstenrot-Stiftung den Forschungsreport “Wohnvielfalt. Gemeinschaftlich wohnen – im Quartier vernetzt und sozial orientiert“ (Tübingen, 2017).

 

Kuhn ist im Beirat des Bundesverbandes für Baugemeinschaften, Mitherausgeber der Schriftenreihe "Modernen Stadtgeschichte (MSG)" und Aufsichtsratsvorsitzender der Baugenossenschaft Bau- und Heimstätten-Vereins Stuttgart. Seine wissenschaftliche und praktische Perspektive, liefert den Einstieg in eine informative Gesprächsrunde, die von GLH-Vorstandsmitglied Arndt Weidler moderiert wird.

 

Für das Gespräch hat die Grüne Liste einen regionalen Praktiker aus dem Bereich gemeinschaftliches Bauen

und kommunale Wohnraumentwicklung eingeladen. Fred Hammerschlag engagiert ich im Vorstand der Planungsgemeinschaft „Vielfalt-Ladenburg“ und ist einer der Initiatoren eines Mehrgeneration-Wohnprojektes in der neuen Ladenburger „Nordstadt“. Das Projekt stieß bei seiner Präsentation im Februar auf riesiges öffentliches Interesse nicht nur bei Bürgerinnen und Bürgern der Römerstadt.

 

"Vielfalt-Ladenburg" gewinnt derzeit sehr erfolgreich Mitstreiterinnen und Mitstreiter für die Entwicklung von 70 bis 80 barrierefreien Wohneinheiten innerhalb des ab 2019 auf knapp 7,5 Hektar neu entstehenden Stadtteils im Ladenburger Norden. Eine gemeinschaftliche Planung des neu entstehenden Wohnraums soll dafür sorgen, ein lebenswertes Wohnumfeld zu schaffen, damit es die Bewohnerinnen und Bewohner dort in Zukunft sehr gut miteinander aushalten werden. So gut, dass es vielleicht auch ein Modell für künftige Planungen in Hirschberg sein könnte.    

 

Zusammenfassung:

Wohnen in Zeiten des demografischen Wandels – wie werden wir in Zukunft zusammenleben?

Podiumsveranstaltung der Grünen Liste Hirschberg (GLH)
Mittwoch, 16. Mai 2018, Beginn 19.30 Uhr,
Alte Turnhalle, Anbau, Großsachsen

 

Referent: Dr. Gerd Kuhn (Universität Stuttgart)
www.uni-stuttgart.de/presse/experten/Dr.-Gerd-Kuhn/

Gast: Fred Hammerschlag („Vielfalt Ladenburg“)
www.vielfalt-ladenburg.de

Moderation: Arndt Weidler (Grüne Liste Hirschberg)

 

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Gehwegabsenkungen Kreuzung Breitgasse/B3/Riedweg erneut verschoben – Barrierefreiheit lässt auf sich warten!

 
 

In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Technik und Umwelt (ATU) am 9. Oktober wurde ein weiteres Mal der gemeinsame Antrag von GLH und SPD behandelt, endlich die Gehwege im Bereich Kreuzung Breitgasse/B3/Riedweg abzusenken und barrierefrei zu gestalten. Bereits im Juli 2017 hatte der Gemeindeart dazu einstimmig den Baubeschluss gefasst und im Haushalt 2018 dazu 20.000 € eingeplant. Die zu hohen Bordsteine an dieser stellen eine erhebliche Gefahr für Fußgänger, insbesondere für Eltern mit Kinderwagen, MitbürgerInnen mit Rollator oder Rollstuhl dar und generell für Menschen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind. Für die Durchführung der Maßnahme ist es erforderlich, Schienenersatzverkehr für 10 Tage einzusetzen ebenso eine zeitweise Sperrung zu Riedweg und Breitgasse. Da die Umsetzung sich aufwändiger gestaltet, wir auch ein größeres Budget benötigt.Daher hat die GLH hat Verständnis dafür, dass die Maßnahme verschoben wird. Denn ein weiterer Schienenersatzverkehr in Hirschberg ist in Anbetracht der Bauarbeiten in Weinheim den Nutzern von ÖPNV nicht zumutbar. Ebenfalls muss das höhere Budget in den Haushalt eingestellt werden.Wann wird die Maßnahme umgesetzt?Die GLH vertritt die Auffassung, dass die Bordsteinabsenkung an dieser Stelle dann aber spätestens im Jahr 2019 umgesetzt werden muss. Es handelt sich hier um eine der gefährlichsten Verkehrslagen in Hirschberg.Die entsprechende Bitte der GLH-Fraktion, die erforderlichen Mittel in den Haushalt 2019 einzustellen und die Maßnahme im nächsten Jahr anzugehen, wurde von der Verwaltung jedoch abgelehnt. „Man werde das Ganze noch mal angehen, wenn es passt“ so Bürgermeister Just. Wann und unter welchen Voraussetzungen dies konkret gegeben sei - diese Antwort blieb der Verwaltungschef schuldig. Trotzdem schlossen sich dieser Haltung außer der SPD alle anderen Fraktionen an. Die GLH jedenfalls wird dieses wichtige Thema nicht aus den Augen verlieren.

 


GLH lädt ein zum GENERATIONEN-CAFÉ

Referentin Sandra Pfisterer spricht zum wichtigen Thema „Für den Notfall vorgesorgt?“

 

Sonntag, 4. März 2018, ab 15:00 Uhr

Café im Seniorenzentrum am Turm, Riedweg, Großsachsen
Kaffee und Kuchen frei, Kinderspielecke

 


Politische Informationsfahrt in den Stuttgarter Landtag von Baden-Württemberg am 28.2.2018

Der Landtagsabgeordnete Uli Sckerl lädt am 28. Februar 2018 wieder zu einem Besuch des baden-württembergischen Landtags ein. 


Interessierte aus dem Wahlkreis Weinheim können an diesem Tag an einer Sitzung des Landtags teilnehmen und die Arbeitsweise des Parlaments kennenlernen. 

 

Uli Sckerl steht der Besuchergruppe aus dem Wahlkreis Weinheim für Gespräche und Informationen zur Verfügung. Zum Programm gehört auch ein gemeinsames Essen. Danach ist noch Zeit für Unternehmungen in Stuttgart. Es besteht z.B. die Möglichkeit im Haus der Geschichte die Ausstellung „Die 60er Jahre in Baden-Württemberg“ zu besuchen.

 

Die Besuchergruppe startet mit einem Bus um 8 Uhr in Weinheim am Hauptbahnhof gegenüber dem Busbahnhof. Die Rückreise wird gegen 16:30 Uhr stattfinden. Für die Besuchsfahrt entstehen keine Kosten.


Anmeldungen sind ab sofort unter wk@uli-sckerl.de oder der Rufnummer 0173 / 8468402 im Wahlkreisbüro des Abgeordneten möglich.

 


 


 

Betriebsführung und Tomatenprobe in Dossenheim am 19. Juli

Wir freuen uns, am 19. Juli den Tomatenanbau von Familie Stöhr in Dossenheim besichtigen zu dürfen. Der Betrieb bietet mit ca. 70 Sorten die vermutlich größte Vielfalt an (ungespritzten!) Tomaten in der Region. Vermarktet werden die Tomaten sowohl in Dossenheim als auch in Großsachsen (Haagackerweg) an Selbstbedienungsständen. Ein spannendes Konzept, finden wir. Die Veranstaltung wird etwa 1,5 Stunden dauern und beinhaltet eine Führung sowie eine Verkostung der Tomaten (in Begleitung von Brot und Wein von der Weinmanufaktur Dossenheim). Der Kostenbeitrag beträgt 7 Euro. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Anmeldung bitte an Claudia Schmiedeberg (claudia.schmiedeberg@posteo.de oder 06201-6900937claudia.schmiedeberg@posteo.de).

 

Info: Mittwoch, 19. Juli, 19 Uhr, Gartenbaubetrieb Stöhr, In den Schafäckern 2, Dossenheim

 


Ausflug zum Bauernhof Ochsenschläger am 13. Mai

Am 13. Mai unternimmt die Grüne Liste einen Ausflug zum Bauernhof Ochsenschläger in Biblis. Dieser Ausflug steht im Zusammenhang mit dem diesjährigen Schwerpunktthema der GLH  „Ernährung und Landwirtschaft“.
Ein Rundgang durch den Bauernhof und ein Besuch im Hofladen sind ab 11.30 Uhr vorgesehen. Ausführliche Info über den Bauernhof gibt es auf der Website des Bauernhofs (ochsenschlaeger.de).

Der Bauernhof Ochsenschläger zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er in seinen Tier-Beständen besonders bedrohte Nutztierarten hält - wie das Bunte Bentheimer Schwein und die Bronzepute - und auch besondere Kartoffelsorten anbietet. Außerdem werden auf den Feldern verschiedene Urgetreide wie z.B. Einkorn, Emmer, Dinkel, Kamut, Lichtkornroggen und blaukörniger Weizen angebaut. Im Hofladen kann man zudem auch selbst hergestellte Fruchtaufstriche, Kuchen im Glas, Eierlikör, Nudeln erwerben. Zusätzlich werden Essige, Öle, Senf, Maultaschen,Tee und Salzzitronen von kleinen Manufakturen angeboten.

 

Die Anfahrt kann mit dem Rad oder eigenen Fahrzeugen erfolgen. Treffpunkt für Radfahrer um 9:30 Uhr Parkplatz Sportanlage/Tennisverein, 9:45 Uhr bei Obsthof Bitzel (Dauer der Fahrt ca. 2 Stunden)
Treffpunkt für Autofahrer um 10:30 Uhr auf dem Parkplatz Sportanlage/Tennisverein in Leutershausen. Es sollen Fahrgemeinschaften gebildet werden.

Wir bitten um verbindliche Anmeldung bis 11.05.2017 bei claudia.helmes@web.de oder telefonisch 06201-876055



 

Grüner Tisch: in Hirschberg unterwegs

Die GLH lädt zum offenen "Grünen Tisch" am Montag, 20. Februar, ab 20Uhr in den Löwen. Bei diesem lockerenTreffen von Grünen und Interessierten soll es - jenseits von Tagesordnungen und offiziellen Redebeiträgen - um den Austausch untereinander gehen. Thema ist dieses Mal "unterwegs in Hirschberg", es werden also vorrangig Themen rund um den Verkehr angesprochen werden.


Jeder von uns ist jeden Tag in Hirschberg unterwegs, sei es auf dem Weg zur Arbeit mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln, sei es zu Fuß auch am Rollator oder mit Kinderwagen oder mit dem Rad. Wo es hakt, an welchen Stellen Verbesserungen möglich und nötig wären - wir freuen uns darauf, genau das mit Ihnen/Euch zu diskutieren. Wer Interesse am Thema Verkehr hat, oder auch wer unverbindlich Kontakt zur Grünen Liste aufnehmen oder den neuen Vorstand kennenlernen will, ist herzlich willkommen.

 

Termin: Montag, 20. Februar, ab 20 Uhr, Gasthof "Zum Löwen" Hauptstr. 13-15 in Hirschberg-Leutershausen


30 Jahre Grüne Liste Hirschberg

 

 

 

 

Festakt in der Ehemaligen Synagoge

Schautafeln und Fotos dokumentieren 30 Jahre bewegte grüne Geschichte in Hirschberg. Buffet und Getränke erwarten die Gäste nach dem Festakt.

Wenn die GLH am Samstag, den 12. Juni ab 18 Uhr bei einem Festakt in der ehemaligen Synagoge im Hirschberger Ortsteil Leutershausen ihren 30sten Geburtstag begeht, stehen dort nicht nur die Grußworte von Bürgermeister Manuel Just oder des grünen Landtagsabgeordneten Ulrich Sckerl  sowie ein Rückblick auf 30 Jahre GLH-Geschichte des grünen Urgesteins Jürgen Glökler im Mittelpunkt. Die Hirschberger Grünen zählen auch prominente Künstlerinnen und Künstler zu ihren Gratulanten. Sie werden das Programm des Festaktes musikalisch und künstlerisch umrahmen.

 

Der Mundartkabarettist Prof. Hans-Peter Schwöbel gehört eindeutig zu den herausragenden satirischen Wortkünstlern der Kurpfalz. Auf seine treffsicher-scharfzüngigen Geburtstagsgrüße darf man gespannt sein. Madeleine Sauveur und ihr musikalischer Begleiter Clemens Maria Kitschen haben die HirschbergerInnen wiederholt mit ihren Auftritten zwischen anspruchvollem Lied und frivolem Kabarett im Olympia-Kino bezaubert. Gemeinsam zeigen sie einige Stücke aus ihrem neuen Programm „Ich höre was, was du nicht sagst“. Den Großsachsener Jens Schlichting kennen die Hirschberger als stilsicheren musikalischen Begleiter unzähliger Veranstaltungen in der alten Synagoge oder im Olympiakino, als künstlerischen Leiter der Reihe „Concerto é piu“ und natürlich als außergewöhnlichen Pianisten. Gemeinsam mit der studierten Cembalistin Jenny Robinson-Haigh präsentiert er am Flügel zwischen den Redebeiträgen vierhändige Klavierstücke von Dvorak bis Brahms. 

 

Weil natürlich auch viele ehemalige Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter der GLH ihr Kommen angekündigt haben, hat Jürgen Glökler in den vergangenen Wochen unzählige Unterlagen und Dokumente gesichtet. An Schautafeln auf dem Platz neben der Synagoge zeigt er Bilder und Dokumente aus dreißig Jahren GLH-Historie, die bei vielen der Gäste sicherlich Erinnerungen hevorrufen dürften. Regina Beck hat darüber hinaus eine Bilder-Show über Aktionen der letzten sechs Jahre zusammengestellt, die die vielfältigen politischen Aktionen der GLH seit dem Generationswechsel der Wählergemeinschaft 2004 dokumentieren.

 

Das alles kann man neben spannenden Gesprächen bei einem Gläschen Schriessecco, einem fair-gehandelten Saft von der Hirschberger Eine-Welt-Gruppe oder einem frischen Radler und natürlich am leckeren Buffet, zu dem nicht nur die Mitglieder der GLH beitragen werden, sondern auch syrische Leckereien von Abed Al-Hammoud und italienische Bruschetta der Familie Le Donne, vom Restaurant Corona d’oro bei hoffentlich schönem Wetter im Anschuss an den Festakt genießen.

 

 


Festakt zum 30jährigen Bestehen der Grünen Liste Hirschberg

 

Grußworte von Bürgermeister Manuel Just und MdL Uli Sckerl

Durch alle Höhen und Tiefen hat die GLH in den vergangenen drei Jahrzehnten das Trennende und das Verbindende grüner Ideen und grüner Realpolitik engagiert begleitet, diskutiert – und gegen viele Widerstände, aber in den letzten Jahren mit wachsendem Erfolg, grüne Politik in konkrete Verbesserungen für die unmittelbare Lebenswelt in Hirschberg umgesetzt.

 

Am Samstag, den 12. Juni soll dieser Jahrestag mit Würde und Freude gefeiert werden. Daher lädt die GLH zu einem Festakt in der Ehemaligen Synagoge im Ortsteil Leutershausen. Hierzu sind alle Hirschbergerinnen und Hirschberger herzlich eingeladen. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr.

 

Neben Grußworten von Bürgermeister Manuel Just und MdL Ulrich Sckerl haben sich die GLH-Mitglieder Jens Schlichting und Jenny Robinson-Haigh ein buntes Programm klassischer Musikstücke von Dvorak bis Brahms zur Umrahmung überlegt. Beide sind ausgebildete Konzertpianisten und werden die Stücke vierhändig am Flügel vortragen.

 

Der Kurpfälzer Mundart-Kabarettist Prof. Hans-Peter Schwöbel und die Sängerin Madeleine Sauveur mit ihrem musikalischen Begleiter Clemens Maria Kitschen haben sich darüber hinaus mit jeweils etwa 20minütigen eigenen Beiträgen als Gratulanten angekündigt. Die in Hirschberg überaus beliebte Chansonette Sauveur wird dabei Teile ihres nagelneuen Programms „Ich höre was, was du nicht sagst“ vorstellen.

 

Im Anschluss daran soll es bei schönem Sommerwetter Gelegenheit für viele interessante Gespräche und Begegnungen bei Sekt, Saft und einem kleinen Buffet auf dem neu gestalteten Platz an der Ehemaligen Synagoge mit ehemaligen Wegbegleitern und Mitstreitern der Grünen Liste Hirschberg, Freundinnen und Freunden und sonstigen Gratulanten geben.